Das erste RENOWATE-Projekt
Zeppelinstraße
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Das Pilotprojekt
Primärenergieeinsparung
Mönchengladbach
- Adresse:
- Zeppelinstraße
- Wohneinheiten:
- 47 (ca. 2570 qm)
- Geschosse:
- 3
- Baubeginn:
- Q3 2022
Die ersten beiden Pilot-Objekte für die serielle Sanierung durch die RENOWATE befinden sich in Mönchengladbach-Lürrip auf der Zeppelinstraße. In Mönchengladbach werden zwei Mehrfamilienhäuser aus den 50er Jahren im bewohnten Zustand seriell saniert.
Die Gebäude aus dem LEG Wohnungsbestand in der Zeppelinstraße wiesen vor der Sanierung einen energetischen Zustand in der Energieeffizienzklasse H auf. Durch die erfolgte serielle Sanierung haben die Gebäude einen deutlichen Energiesprung von Klasse H auf A gemacht, was dem Neubaustandard entspricht. Das Projekt wurde wenige Monate nach der Gründung der RENOWATE im Juli 2022 gestartet und konnte bereits Ende 2022 erfolgreich abgeschlossen werden. Um für die Mieter und Mieterinnen eine schnellstmögliche Unabhängigkeit von Gaspreisen und -lieferungen zu erzielen, wurden die Fassadenelemente sowie die Haustechnik schon vor Winterbeginn finalisiert.
Weitere Eindrücke von der seriellen Sanierung in der Zeppelinstraße sind hier zu sehen.
Ziele der Sanierung
Das Projekt hatte zum Ziel, die Sanierung gemäß dem Energiesprong-Prinzip durchzuführen. Dabei wird ein innovativer Bauprozess angewandt und auf vorgefertigte Elemente zurückgegriffen, die es ermöglichen, die Gebäude wirtschaftlich und in kürzester Zeit energetische zu ertüchtigen. Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen wurde die vollständige Dekarbonisierung der Gebäude in Mönchengladbach angestrebt, um einen nachhaltigen und umweltfreundlichen Wohnraum zu schaffen.
Die vorrangige Zielsetzung bei der umfassenden Sanierung lag auf der Auswahl eines ganzheitlichen Lösungsansatzes für die gesamte Bauplanung und -ausführung, um einen reibungslosen Ablaufprozess zu gewährleisten. Mithilfe durchdigitalisierter Prozesse sollte die Wertschöpfungskette maximal effizient gestaltet werden.
Herausforderungen
Die Organisation der Prozessabläufe bei der Sanierung gestalteten sich aufgrund der Größe der Gebäude als besonders anspruchsvoll, da der gesamte Vorgang im bewohnten Zustand stattfand. Zu Beginn der Sanierung stand lediglich eine von 47 Wohnungen leer, und es galt, die Belastung für die Mieter so gering wie möglich zu halten.
Zusätzlich zu dieser Herausforderung traten Unterschiede in den Fenster- und Deckenhöhen von bis zu 13 Zentimetern sowie Neigungen in den Außenwänden von bis zu 3° auf. Diese Unregelmäßigkeiten mussten in der Planung und Umsetzung ausgeglichen werden, um einen einheitlichen Standard für das gesamte Wohngebäude zu gewährleisten.
Des Weiteren existierte ein Gebäudeversatz und eine Gebäudeteilung durch ein Fremdobjekt in der Mitte der beiden Objekte. Hinzu kam eine Durchfahrt zum Hinterhof, die die Umsetzung im Hinblick auf die erforderlichen Anforderungen an KfW 55-Standard und Brandschutz zusätzlich komplex gestaltete.
Maßnahmen
Heiztechnik
Dach
Fassadenelemente
Fenster
Neugierig?
Andreas Kipp erzählt Ihnen bei einem unverbindlichen Beratungsgespräch gerne mehr über unsere serielle Sanierungslösung.
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Montag bis Freitag von 09.00 - 17.00 Uhr